LASERBEHANDLUNG BEI ALTERSSICHTIGKEIT

Laser Blended Vision

Klare Sicht in Ferne und Nähe – mit dem Ziel, die Abhängigkeit von einer Lese- oder Gleitsichtbrille zu reduzieren.

Bei der Laser Blended Vision wird die Hornhaut so behandelt, dass ein definierter Bereich für die Ferne und ein Bereich für die Nähe unterstützt wird. Dies kann die Lesesituation verbessern. Ob dies für Sie geeignet ist, wird bei einer ausführlichen Voruntersuchung geprüft.

Erstcheck starten 🔒 100% unverbindlich

Bewährt & schonend.

Die Behandlung dauert meist nur wenige Minuten pro Auge. Viele Patientinnen und Patienten sind bereits am nächsten Tag deutlich weniger abhängig von einer Brille.

FÜR WEN GEEIGNET?

  • Alterssichtigkeit, meist ab etwa 40 Jahren
  • Beginnende Alterssichtigkeit
  • Wunsch nach weniger Abhängigkeit von Lese- oder Gleitsichtbrille
  • Aktiv im Alltag und Beruf
  • Noch keine relevante Linsentrübung (Grauer Star)
  • Nach individueller Prüfung auch nach früherer Augenlaserbehandlung möglich

VORTEILE

  • Kann die Abhängigkeit von Brille/Kontaktlinsen im Alltag reduzieren
  • Die natürliche Linse bleibt erhalten
  • Schonende Laserbehandlung
  • Individuell anpassbar
  • Guter Sehbereich von Ferne bis Nähe je nach Eignung
  • Ermöglicht viele Aktivitäten im Alltag wieder komfortabler

WICHTIG ZU WISSEN

  • Ob die Methode für Sie geeignet ist, entscheidet eine ausführliche Voruntersuchung.
  • Vorübergehende Lichtempfindlichkeit oder trockene Augen können auftreten.
  • Das Ergebnis hängt von Ihren Augen, Ihrer Ausgangssituation und Ihren individuellen Erwartungen ab.

WIE FUNKTIONIERT DIE LASER BLENDED VISION?

Bei dieser Methode werden beide Augen individuell aufeinander abgestimmt behandelt. Ein Auge unterstützt überwiegend das Sehen in der Ferne, das andere stärker das Sehen in der Nähe. Durch eine gezielte Anpassung der Hornhaut entstehen überlappende Sehbereiche. Das Gehirn verarbeitet diese Seheindrücke gemeinsam und ermöglicht dadurch einen größeren funktionellen Sehbereich.

Schematische Darstellung der Laser Blended Vision mit optimiertem Fern- und Nahbereich
AUGE 1Ferne optimiert
ÜBERGANGSBEREICHz. B. Computer, Arbeiten
AUGE 2Nähe optimiert
Ferne: z. B. Autofahren, Kino, SportZwischenbereich: z. B. Computer, ArbeitenNähe: z. B. Lesen, Smartphone

HÄUFIGE FRAGEN

Was ist der Unterschied zu einer normalen Monovision?

Bei einer klassischen Monovision wird in der Regel ein Auge stärker auf die Ferne und das andere auf die Nähe eingestellt. Bei Laser Blended Vision wird ebenfalls mit einem kleinen Unterschied zwischen beiden Augen gearbeitet. Zusätzlich wird die Hornhaut so behandelt, dass der nutzbare Schärfebereich erweitert werden soll.

Ziel ist ein möglichst fließendes Zusammenspiel beider Augen für Ferne, Zwischenbereich und Nähe. Wie gut dies individuell funktioniert, hängt unter anderem von den Augenbefunden, den Sehgewohnheiten und der Anpassungsfähigkeit des visuellen Systems ab.

Wie lange dauert die Eingewöhnung?

Das Gehirn muss sich nach der Behandlung an das veränderte Zusammenspiel beider Augen gewöhnen. Die Dauer dieser Anpassung ist individuell unterschiedlich.

Manche Patientinnen und Patienten kommen bereits nach kurzer Zeit gut damit zurecht, bei anderen kann die Eingewöhnung länger dauern. Während dieser Phase können sich einzelne Sehbereiche oder die Wahrnehmung noch verändern. Die persönliche Entwicklung wird im Rahmen der Nachkontrollen beurteilt.

Kann ich danach komplett ohne Brille sehen?

Laser Blended Vision zielt darauf ab, die Abhängigkeit von einer Brille für verschiedene Entfernungen zu reduzieren. Eine vollständige Brillenfreiheit kann jedoch nicht garantiert werden.

Je nach Ausgangssituation, individuellem Ergebnis und Sehaufgabe kann weiterhin eine Brille sinnvoll oder notwendig sein – beispielsweise für sehr kleine Schrift, längeres Lesen, besondere Sehansprüche oder bestimmte Situationen im Alltag.

Für wen ist Laser Blended Vision nicht geeignet?

Laser Blended Vision ist nicht für jedes Auge geeignet. Gegen eine laserbasierte Behandlung können beispielsweise instabile Sehwerte, bestimmte Hornhautveränderungen, eine für die geplante Behandlung ungeeignete Hornhaut, ausgeprägte Erkrankungen der Augenoberfläche oder andere Augenerkrankungen sprechen.

Auch die persönlichen Sehbedürfnisse und Erwartungen spielen eine wichtige Rolle. Ob das Verfahren infrage kommt, wird deshalb erst nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung und individuellen Beratung entschieden.

Welche Risiken gibt es?

Laser Blended Vision ist ein refraktiver Lasereingriff und kann – wie andere Hornhautlaserbehandlungen – mit Nebenwirkungen und Komplikationen verbunden sein.

Möglich sind unter anderem vorübergehend trockene Augen, schwankendes Sehen, Blendempfindlichkeit, Halos oder Veränderungen des Kontrastsehens. Außerdem kann eine Restfehlsichtigkeit verbleiben oder später eine zusätzliche Korrektur erforderlich werden. In seltenen Fällen sind weitere Komplikationen möglich.

Welche Risiken im persönlichen Fall relevant sind, hängt von den individuellen Augenbefunden und der gewählten Behandlungstechnik ab und wird vor einem Eingriff ärztlich besprochen.

Behandlungsergebnis und Heilungsverlauf können individuell unterschiedlich sein. Die endgültige Eignung für eine Laser Blended Vision kann erst nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung beurteilt werden.

WANN IST EINE BESONDERE PRÜFUNG ERFORDERLICH?

  • Grauer Star (fortgeschritten)
  • Starke, nicht ausgeglichene trockene Augen
  • Bestimmte Netzhaut- oder Hornhauterkrankungen
  • Sehr hohe Erwartungen an uneingeschränktes Nahsehen ohne Kompromisse
  • Eingeschränktes binokulares Sehen bzw. fehlende Toleranz des Behandlungskonzepts

Eine präzise Diagnose und individuelle Planung sind entscheidend.

Beim ausführlichen Erstcheck werden Ihre Augen vermessen und gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung besprochen.

Erstcheck starten 🔒 100% unverbindlich

ⓘ Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt prüft, welche Behandlung medizinisch für Sie geeignet ist.