Für wen geeignet?
- Kurzsichtigkeit (bis ca. -10 dpt)
- Stabile Sehstärke seit mindestens 1 Jahr
- Ab 18 Jahren
- Aktive Menschen und Sportler
- Bei trockenen Augen oft besonders geeignet
Minimalinvasives Laserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.
Bei der Lentikelextraktion wird mit einem Femtosekundenlaser ein winziges Linsengewebe (Lentikel) im Inneren der Hornhaut gebildet und durch eine kleine Öffnung entfernt - Ganz ohne Flap.
Der Femtosekundenlaser formt im Inneren der Hornhaut einen dünnen Lentikel – präzise und schmerzfrei.
Über einen winzigen Schnitt (ca. 2–4 mm) wird der Zugang zur Hornhaut eröffnet – ohne Flap.
Der Lentikel wird durch den kleinen Zugang entnommen. Die Hornhaut passt sich an – für klare Sicht.
Die ersten Tage können mit Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss verbunden sein. Die Sehkraft verbessert sich meist schnell und ist innerhalb weniger Tage stabil.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff bestehen auch bei der Lentikelextraktion mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Ob das Verfahren für Sie geeignet ist, wird nach einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung individuell beurteilt.
Die Augen werden vor der Behandlung mit Tropfen örtlich betäubt. Während des Eingriffs spüren Sie in der Regel keine Schmerzen.
Die eigentliche Behandlung dauert meist nur wenige Minuten pro Auge.
Lentikelextraktion ist ein etabliertes Verfahren. Ob es für Sie geeignet ist, wird in einer ausführlichen Voruntersuchung geprüft.
Bei bestimmten Hornhaut- oder Augenerkrankungen oder bei einer Weitsichtigkeit ist die Lentikelextraktion unter Umständen nicht die passende Methode.
Viele Menschen können nach wenigen Tagen wieder arbeiten. Ihre Klinik gibt Ihnen eine persönliche Empfehlung.
Die Ergebnisse sind in der Regel langfristig stabil. Natürliche Veränderungen des Auges können dennoch auftreten.
Heilungsverlauf und Behandlungsergebnis können individuell unterschiedlich sein. Die endgültige Eignung für eine Lentikelextraktion kann erst nach einer ausführlichen augenärztlichen Voruntersuchung beurteilt werden.
ⓘ Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt prüft, welche Behandlung medizinisch für Sie geeignet ist.